Top 5 Sehenswürdigkeiten in Waren (Müritz)
Ausflugsschiffe tuten im Hafen, in den Gassen duftet es nach frischem Fisch und Kaffee, und über den roten Dächern thront der Turm von St. Georgen: Waren (Müritz) ist die heimliche Hauptstadt der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Luftkurort am Nordufer des großen Sees schafft mühelos, woran andere Urlaubsorte scheitern – er verbindet quirliges Hafenleben mit echter Kleinstadt-Gemütlichkeit und wilder Natur direkt vor der Tür. Ob Stadtbummel, Museumsbesuch oder Start in den Nationalpark: Von Jabel aus sind Sie in rund 15 Minuten mittendrin. Hier kommen die fünf Orte, die Sie in Waren nicht verpassen sollten. Diese fünf Sehenswürdigkeiten in Waren sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Waren (Müritz): unsere 5 schönsten Highlights
1. Der Stadthafen mit Promenade
Das Wohnzimmer der Stadt – und wahrscheinlich der schönste Hafen der ganzen Seenplatte. An der Promenade reihen sich Cafés, Fischrestaurants und Eisdielen, davor schaukeln Segelyachten und die weißen Ausflugsschiffe der Müritz-Flotte. Hier legen die Rundfahrten über den See ab, hier treffen sich abends Einheimische und Urlauber zum Sundowner, und hier gibt es das obligatorische Fischbrötchen auf der Hafenmauer, während einem der Wind um die Nase weht. Unser Tipp: Kommen Sie einmal ganz früh am Morgen, wenn die Fischer ihre Boote klarmachen und der Hafen noch ganz still ist – ein Moment wie aus einem anderen Jahrhundert.
2. Das Müritzeum – Deutschlands größte Süßwasser-Aquarienlandschaft
Von außen ein spektakulärer moderner Holzbau, von innen ein Fenster in die Unterwasserwelt der Seenplatte: Im Müritzeum ziehen silbrige Maränenschwärme ihre endlosen Kreise durch ein zwei Stockwerke hohes Becken – ein Anblick, vor dem Kinder wie Erwachsene minutenlang stehen bleiben. Dazu kommen Hechte, Störe und Welse, eine interaktive Ausstellung über Moore, Wälder und Vogelzug sowie wechselnde Sonderschauen. Das Ganze funktioniert bei jedem Wetter, dauert gut zwei Stunden und macht aus einem verregneten Nachmittag einen der besten Programmpunkte des Urlaubs. Aktuelle Zeiten und Preise: mueritzeum.de.

3. Die Altstadt mit Neuem und Altem Markt
Zwischen den beiden Marktplätzen entfaltet die Altstadt von Waren ihren ganzen Charme: krumme Gassen, liebevoll sanierte Fachwerk- und Giebelhäuser, dazwischen inhabergeführte Läden, in denen es Regionales statt Massenware gibt. Sehenswert sind das historische Rathaus im norddeutschen Tudorstil, die Marienkirche und die Georgenkirche, deren Turm Sie für den besten Blick über Stadt und See erklimmen können. Mittwochs und samstags füllt der Wochenmarkt den Neuen Markt mit Ständen voller Fisch, Käse und Blumen. Planen Sie fürs Bummeln entspannte zwei Stunden ein – plus Kaffeepause, versteht sich.
4. Baden am Volksbad und an der Kietzbrücke
Waren hat, was viele Hafenstädte nicht haben: richtige Strände. Das Volksbad am Westufer ist seit über hundert Jahren das klassische Familienbad der Stadt – Sandstrand, flaches Wasser, Badesteg und im Sommer ein Kiosk für Pommes und Eis. Wer es ruhiger mag, folgt dem Uferweg Richtung Ecktannen zu den Waldbadestellen, wo Kiefern bis ans Wasser reichen und selbst im Juli noch ein freies Plätzchen zu finden ist. Die Kombination macht den Reiz aus: vormittags Stadtbummel, nachmittags Handtuch ausrollen und in die Müritz eintauchen. Badesachen gehören in Waren einfach ins Tagesgepäck.

5. Federow und der Müritz-Nationalpark
Nur wenige Kilometer südöstlich der Stadt endet die Zivilisation – und zwar im besten Sinne. Am Nationalpark-Eingang Federow schauen Sie im Informationszentrum per Live-Kamera direkt in ein Fischadler-Nest und erfahren, wo gerade Kraniche rasten oder Seeadler kreisen. Von hier starten Wander- und Radwege hinein in eine Landschaft aus Mooren, Wäldern und stillen Seen, die zu den wildesten Deutschlands gehört. Waren ist damit das perfekte Tor für Ihren ersten Nationalpark-Besuch. Alle Highlights, Routen und die besten Beobachtungszeiten haben wir im Beitrag zum Müritz-Nationalpark gesammelt.
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Unser Tipp: der perfekte Tag in Waren (Müritz)
Waren belohnt Frühaufsteher. Wer am Vormittag kommt, erlebt die Stadt noch entspannt: Die Gassen gehören den Einheimischen, in den Bäckereien duftet es nach frischen Brötchen, und auf dem Markt – mittwochs und samstags – wird noch in Ruhe geplauscht statt gedrängelt. Also: erst Bummel durch die Altstadt, dann ein zweites Frühstück mit Blick auf den Neuen Markt.
Gegen Mittag zieht es alle ans Wasser, und das zu Recht. Jetzt haben Sie die Wahl: Müritzeum oder Schiffsrundfahrt? Beides dauert um die zwei Stunden, beides gehört zum Pflichtprogramm. Unsere Faustregel: Bei Sonne aufs Schiff, bei Hitze oder Regen ins kühle Museum. Wer beides schaffen will, braucht keinen straffen Plan, sondern einfach ein Eis dazwischen.
Den Nachmittag gestalten Sie nach Lust und Wetterlage: Badepause am Volksbad, der Abstecher zur Fischadler-Kamera nach Federow oder Kaffee und hausgemachter Kuchen an der Promenade, während die Segelboote einlaufen. Hetzen Sie nicht von Punkt zu Punkt – Waren ist eine Stadt zum Treibenlassen, nicht zum Abhaken.
Und dann der schönste Teil des Tages: Zurück in Jabel wartet der Sonnenuntergang am Steg – mit zwölf Kilometern Abstand zwischen Ihnen und dem Abendtrubel der Stadt. Diese Mischung aus lebendigem Tag und stillem Abend ist es, die einen Waren-Ausflug von hier aus so rund macht.
Waren mit Kindern: kurze Wege, große Augen
Für Familien ist Waren ein dankbares Ziel, weil schlicht alles nah beieinander liegt. Vom Hafen sind es nur wenige Gehminuten ins Müritzeum, wo die Kleinen vor dem großen Maränenbecken kleben bleiben – das zwei Stockwerke hohe Aquarium ist für viele Kinder der heimliche Höhepunkt des ganzen Urlaubs. Die Spielplätze am Ufer liegen direkt an der Promenade, sodass Eltern den Kaffee in Sichtweite genießen können.
Auch die Schiffsrundfahrt funktioniert mit Kindern erstaunlich gut: An Deck gibt es genug zu gucken – Boote, Möwen, Wellen, mit Glück ein Seeadler –, und nach spätestens neunzig Minuten ist man wieder an Land, bevor die Geduld kippt. Danach hilft bewährt ein Eis von der Hafenpromenade; die Auswahl ist groß, die Portionen sind es auch.
An heißen Tagen gilt die goldene Regel: Badesachen einpacken und den Stadtbesuch am Volksbad ausklingen lassen. Der Sandstrand fällt flach ins Wasser ab und ist damit auch für kleine Schwimmanfänger sicher; der Kiosk nebenan löst das Abendessen-Problem gleich mit. Und sollte das Wetter kippen, sind Müritzeum, Kirchen und Cafés die perfekte Schlechtwetter-Reserve. Langeweile ist in Waren schlicht keine Option.
Gut zu wissen: Kurstadt mit Geschichte
Waren ist staatlich anerkannter Luftkurort – und das ist keine Marketingfloskel, sondern gelebte Tradition. Schon im 19. Jahrhundert reisten die ersten Sommergäste an, um die Kombination aus Reizklima am Wasser und harzduftenden Kiefernwäldern zu genießen; Villen aus dieser Zeit säumen noch heute die Uferstraßen. Wer genau hinschaut, findet überall Spuren dieser frühen Bäderzeit.
Heute leben hier rund 21.000 Menschen, und die Stadt hat sich eine Balance bewahrt, die selten geworden ist: touristisch belebt, aber nie zur Kulisse erstarrt. Zwischen Hafen und Markt begegnet Ihnen echtes Kleinstadtleben – Bäcker, Buchläden, Fischgeschäfte, in denen man Sie nach dem zweiten Besuch wiedererkennt. Genau das macht den Charme aus.
Praktisch zu wissen: Waren hat einen Bahnhof mit direkten Zügen unter anderem aus Berlin, Rostock und Neustrelitz – der Ausflug funktioniert also komplett ohne Auto. Wer doch fährt, parkt am Hafen oder am Altstadtrand gebührenpflichtig; in der Hochsaison lohnt frühes Kommen, denn gegen Mittag füllen sich die Plätze zuverlässig.
Die eleganteste Anreise von Jabel aus bleibt ohnehin das Fahrrad: über ruhige Nebenstrecken und den Radfernweg Berlin–Kopenhagen, eine gute Dreiviertelstunde durch Wald und Feld. So beginnt der Stadttag schon mit einem kleinen Naturerlebnis – und das Parkplatzproblem löst sich von selbst.
Übernachten bei Waren – aber am eigenen Strand
Hotels in Waren sind beliebt und im Sommer schnell ausgebucht – und ehrlich gesagt: Das Schönste an der Region erlebt man ohnehin nicht in der Stadt, sondern am Wasser. Abends, wenn die Tagesgäste abreisen, wird es an den stillen Seen der Umgebung erst richtig gut. Genau dann sitzen unsere Gäste schon mit einem Glas in der Hand am Ufer.
Nur zwölf Kilometer von Waren entfernt liegt unser Natur- und Strandcampingplatz am Jabelschen See: Stellplätze direkt am Ufer, eigener Sandstrand, Hafen für Ihr Boot und abends Pizza auf der Restaurant-Terrasse, während die Sonne im See versinkt. Städtischer Trubel und ländliche Ruhe liegen hier eine Viertelstunde auseinander – die perfekte Dosierung.
Wer feste Wände bevorzugt, mietet eine unserer Ferienwohnungen in Jabel – renoviert, gemütlich und nur 100 Meter vom Radfernweg Berlin–Kopenhagen entfernt. So haben Sie beides: Waren für den Stadttag, Jabel für die Ruhe danach. Wie Sie am schönsten zwischen beiden pendeln, verrät unser Beitrag zu den Radwegen an der Müritz.
Unser Restaurant: Genuss mit Seeblick
Verweilen Sie auf unserer schönen Terrasse mit 120 Sitzplätzen und direktem Blick über den Jabelschen See sowie dem Naturpark Nossentiner Schwinzer Heide. Wir bieten Ihnen eine ansprechende Getränkeauswahl, verschiede Caféspezialitäten, sowie kleine frische Speisen und eine Auswahl an verschiedenen Pizzen. Auch Kuchen und Torten bieten wir Ihnen.
120 Plätze mit Seeblick
Terrasse, Liegestühle
Lagerfeuer-Ecke
Frische Küche & Pizza
Regional, saisonal, ohne Tüte
Kaffee, hausgemachte Torten
Was Gäste sagen
Darauf sind wir stolz:
Zwölf Kilometer von Waren – und eine Welt entfernt
Tagsüber Hafenbummel, Müritzeum und Altstadt – abends Stille am Jabelschen See: Von Genuss-Ferien aus erreichen Sie Waren in 15 Auto- oder 45 Radminuten und wohnen trotzdem mitten in der Natur, mit eigenem Strand vor der Tür.
Stellplatz, Miet-Wohnwagen oder Ferienwohnung: Ihr ruhiges Quartier für den Waren-Ausflug wartet hier.
- 1,5 Std.
- von Berlin
- 2 Std.
- von Hamburg
- Direkt
- am Jabelschen See
Häufig gestellte Fragen zu Waren (Müritz)
Weitere Fragen?
Waren ist Luftkurort und gilt als „Hauptstadt“ der Mecklenburgischen Seenplatte: bekannt für den Stadthafen mit Promenade, die Fachwerk-Altstadt, das Müritzeum mit Deutschlands größter Süßwasser-Aquarienlandschaft und die Lage direkt am Müritz-Nationalpark.
Vormittags Altstadt und Wochenmarkt, mittags Fischbrötchen am Stadthafen, nachmittags Müritzeum oder Schiffsrundfahrt, danach Kaffee mit Hafenblick. Wer mag, badet zum Abschluss am Volksbad – der komplette Tagesplan steht oben im Beitrag.
Die Preise ändern sich gelegentlich – aktuelle Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Familien-Kombitickets finden Sie auf mueritzeum.de. Planen Sie für den Besuch etwa zwei Stunden ein.
Unbedingt: Die Rundfahrten dauern etwa 1,5 bis 2 Stunden und zeigen die Müritz vom Wasser aus – inklusive der wilden Nationalpark-Ufer. Tickets gibt es direkt an der Hafenpromenade.
Am klassischen Volksbad mit Sandstrand und Badesteg oder an den ruhigeren Waldbadestellen Richtung Ecktannen. Noch entspannter baden Sie an den Naturstränden der Nachbarseen, zum Beispiel am Jabelschen See.
Ja – Waren liegt an der Strecke Berlin–Rostock mit direkten Verbindungen. Vom Bahnhof laufen Sie nur wenige Minuten bis in die Altstadt und zum Hafen.
Rund 12 Kilometer: mit dem Auto etwa 15 Minuten, mit dem Fahrrad eine schöne Dreiviertelstunde über ruhige Wege. Jabel ist damit der ideale ruhige Ausgangspunkt für Waren-Besuche.
Das Müritzeum ist die erste Wahl, dazu Cafés und Läden der Altstadt sowie die Kirchen St. Marien und St. Georgen. Familien fahren alternativ in die Müritz-Therme im nahen Röbel.