Röbel an der Müritz, Malchow & Jabel: 3 Orte, die Sie verzaubern
Es sind nicht die großen Metropolen, die den Charme der Müritz-Region ausmachen – es sind ihre kleinen Städte und Dörfer: eine komplette Altstadt mitten im See, bunte Fachwerkzeilen, die sich vom Hafen den Hügel hinaufziehen, und Dörfer, in denen abends tatsächlich noch die Grillen lauter sind als der Verkehr. Wer hier unterwegs ist, versteht schnell: Die Seenplatte entschleunigt nicht, weil es nichts gibt – sondern weil alles nah, klein und liebenswert ist. Wir nehmen Sie mit nach Röbel an der Müritz, in die Inselstadt Malchow und in unser Heimatdorf Jabel – drei Orte, drei völlig verschiedene Charaktere, ein gemeinsames Versprechen: Hier kommen Sie runter. Es sind Orte, die ihre Besucher bis heute verzaubern.
Röbel an der Müritz: die bunte Stadt am Wasser
Röbel sieht man am besten zum ersten Mal vom Wasser aus – so, wie es sich über Jahrhunderte den Seglern gezeigt hat: farbenfrohe Fachwerkhäuser in Rot, Gelb und Blau, die sich vom Ufer den Hügel hinaufstaffeln, überragt von den mächtigen Backsteintürmen der Kirchen St. Marien und St. Nikolai. Kaum eine Stadt an der Müritz hat ihre Silhouette so gut bewahrt.

Unten am Stadthafen von Röbel lässt es sich herrlich Zeit vertrödeln: Eis in der Hand, Füße baumeln lassen, Blick auf die Segelboote und die lange Seebrücke, die weit in die Müritz hinausragt. Wer die 66 Stufen zur restaurierten Holländerwindmühle hinaufsteigt, wird mit dem besten Blick über Stadt und See belohnt – und versteht, warum die Röbeler ihr Wahrzeichen so lieben.
Und dann hat Röbel noch ein Ass im Ärmel, das vor allem Familien zu schätzen wissen: die Müritz-Therme mit Erlebnisbecken, Rutsche und Saunabereich direkt am Ufer. An Regentagen ist sie der Rettungsanker der ganzen Region – und der Grund, warum erfahrene Müritz-Urlauber dem Wetterbericht ausgesprochen gelassen begegnen. Hafen, Mühle, Altstadt und Therme zusammen ergeben einen rundum gelungenen Halbtagesausflug, der sich wunderbar mit einer Radtour am Westufer verbinden lässt.
Malchow: die Inselstadt mit der Drehbrücke
Malchow, die Inselstadt, ist ein echtes Unikat – und zwar wörtlich: Die komplette historische Altstadt liegt auf einer Insel im Malchower See, verbunden mit dem Festland über einen Damm auf der einen und die berühmte Drehbrücke auf der anderen Seite. Wo sonst in Deutschland wohnt eine ganze Altstadt auf dem Wasser?

Zur vollen Stunde spielt sich an der Brücke das Lieblingsschauspiel der Besucher ab: Sie dreht sich zur Seite, und die Boote der Seenkette ziehen im Gänsemarsch hindurch – Segler, Hausboote, Kanuten, alle winken, alle werden fotografiert. Klingt unspektakulär, hat aber erstaunliches Suchtpotenzial: Kaum jemand schaut nur einmal zu. Dazwischen locken die verwinkelten Inselgassen mit Backsteinhäusern, kleinen Läden und immer neuen Durchblicken aufs Wasser.
Sehenswert ist auch das Kloster Malchow am Südufer mit seinem Orgelmuseum und dem stimmungsvollen Klostergarten – ein Ort, an dem es plötzlich ganz still wird, obwohl die Stadt nur wenige Minuten entfernt liegt. Und Familien haben in Malchow gleich doppeltes Programm: Am Ortsrand warten der Affenwald mit seiner Berberaffen-Großfamilie und die Sommerrodelbahn. Zusammen mit Eis am Hafen und Drehbrücken-Gucken ist das der Stoff, aus dem Kindheitserinnerungen gemacht werden.
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Wohnwagen, Wohnmobil, Bulli & Zelt
Für bis zu 5 Personen
2–4 Personen, möbliert
Jabel: das Dorf am See – unser Geheimtipp
Und dann ist da Jabel. Kein Hafenstädtchen, keine Souvenirläden, keine Reisebusse – ein kleines Dorf am Jabelschen See, eingebettet in den Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Der Wald reicht bis ans Ufer, am langen Naturstrand planschen Kinder im flachen Wasser, und über dem See ziehen See- und Fischadler ihre Kreise. Wir geben zu: Wir sind nicht ganz unparteiisch. Aber hören Sie uns an.
Was Jabel besonders macht, ist die Kombination, die es so selten gibt: absolute Ruhe und trotzdem mittendrin. Über einen Kanal geht es mit dem Boot hinüber in den Kölpinsee und weiter in die große Müritz-Seenkette – Sie wohnen also am stillen See und starten trotzdem direkt ins größte Wasserrevier Deutschlands. Malchow liegt zehn Minuten entfernt, Waren fünfzehn, das Wisentreservat praktisch gegenüber.

Genau deshalb kommen viele unserer Gäste Jahr für Jahr wieder: erste Reihe am Wasser, aber kein Trubel; alle Ausflugsziele in Reichweite, aber abends Froschkonzert statt Verkehrslärm. Auch das Nachbardorf Nossentin, ein historisches Angerdorf am Rande des Naturparks, gehört zu den stillen Schönheiten der Gegend – wer durch seine Lindenallee spaziert, versteht ohne weitere Erklärung, was mit „Mecklenburger Idylle“ gemeint ist.
Noch mehr stille Schönheiten rund um die Müritz
Wer Gefallen an den kleinen Orten gefunden hat, kann die Sammlung fast beliebig erweitern – die Region ist voll davon. Klink zum Beispiel, mit seinem märchenhaften Schloss direkt am Müritzufer, das heute ein Hotel ist und trotzdem jedem Spaziergänger seine Kulisse leiht. Oder das Fischerdorf Sietow, wo die Räucherei noch nach echtem Handwerk duftet und der Fisch direkt vom Kutter kommt.
Weiter südlich lohnen Vipperow an der Kleinen Müritz und Ludorf mit seiner seltenen achteckigen Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert – ein Bauwerk, das Architekturliebhaber aus dem ganzen Land anzieht und trotzdem meist menschenleer ist. Fast jedes Dorf an der Seenkette hat einen kleinen Hafen, eine alte Kirche und mindestens einen Platz, an dem man den Nachmittag einfach verstreichen lassen möchte.
Am schönsten entdecken Sie diese Ecken abseits der Hauptstraßen – mit dem Fahrrad über die Alleen oder mit dem Boot über die stillen Buchten. Gerade zwischen den bekannten Zielen verstecken sich die Momente, die am Ende im Gedächtnis bleiben: der Hofladen mit Honig aus eigener Imkerei, die Badestelle ohne Namen, der Storch auf dem Scheunendach. Die Seenplatte belohnt alle, die sich treiben lassen – Planungswut wird hier dagegen konsequent ignoriert.
Unsere Empfehlung: die Drei-Orte-Tour an einem Tag
Alle drei Orte an einem Tag? Machbar – und zwar ganz ohne Stress. Starten Sie morgens in Jabel mit einem Spaziergang am See, wenn das Wasser noch spiegelglatt ist und die Adler ihre erste Runde drehen. Frühstück gibt es danach, mit Blick aufs Wasser – so beginnt ein Ausflugstag richtig.
Dann geht es die zehn Minuten nach Malchow: Drehbrücke zur vollen Stunde erleben, durch die Inselgassen bummeln, Kloster und Klostergarten besuchen und am Wasser zu Mittag essen. Wer mit Kindern unterwegs ist, plant stattdessen den Affenwald ein – dann wird aus der Drei-Orte-Tour eben eine Zwei-Orte-Tour mit Affen. Auch gut.
Am Nachmittag weiter nach Röbel: Hafenpromenade entlangschlendern, den Aufstieg zur Windmühle wagen, Kaffee und Kuchen mit Müritzblick – und bei Regen eben Müritz-Therme statt Mühle. Die Strecken sind kurz, die Parkplätze meist entspannt, und niemand zwingt Sie, pünktlich zu sein.
Zurück in Jabel wartet der schönste Programmpunkt des Tages: der Sonnenuntergang am Steg, wahlweise mit einem kühlen Getränk von unserer Restaurant-Terrasse. Sportliche Radler schaffen die komplette Runde übrigens als Tagestour über rund 50 Kilometer – mit Bade- und Eispausen nach Bedarf und dem guten Gefühl, sich das Abendessen redlich verdient zu haben.
Wohnen, wo andere Urlaub machen: in Jabel
Warum abends in die Stadt zurück, wenn das Schönste direkt vor der Tür liegt? Diese Frage stellen sich unsere Gäste meist schon am zweiten Tag nicht mehr. Bei Genuss-Ferien in Jabel campen Sie auf dem Natur- und Strandcampingplatz direkt am Ufer – viele Stellplätze mit Blick aufs Wasser, eigener Sandstrand, Hafen für Ihr Boot und ein Restaurant, in dem der Tag bei Pizza und Seeblick ausklingt.
Bequemer geht es im komfortabel ausgestatteten Miet-Wohnwagen, der schon bezugsfertig auf Sie wartet – Gasflasche, Geschirr und Grill inklusive, einfach ankommen und wohnen. Und für alle, die feste Wände bevorzugen, gibt es unsere Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Jabel und Nossentin – vom gemütlichen Doppel bis zum großen Gruppenhaus für 28 Personen mit Sauna und Eventraum.
Von hier aus erreichen Sie Malchow in 10, Waren in 15 und Röbel in 25 Minuten – besser kann ein Standort für die Erkundung der kleinen Müritz-Städte kaum liegen. Und das Beste: Nach jedem Ausflug kommen Sie nicht in ein Hotelzimmer zurück, sondern an Ihren eigenen See.
Unser Restaurant: Genuss mit Seeblick
Verweilen Sie auf unserer schönen Terrasse mit 120 Sitzplätzen und direktem Blick über den Jabelschen See sowie dem Naturpark Nossentiner Schwinzer Heide. Wir bieten Ihnen eine ansprechende Getränkeauswahl, verschiede Caféspezialitäten, sowie kleine frische Speisen und eine Auswahl an verschiedenen Pizzen. Auch Kuchen und Torten bieten wir Ihnen.
120 Plätze mit Seeblick
Terrasse, Liegestühle
Lagerfeuer-Ecke
Frische Küche & Pizza
Regional, saisonal, ohne Tüte
Kaffee, hausgemachte Torten
Was Gäste sagen
Darauf sind wir stolz:
Zuhause im schönsten Dreieck der Müritz
Malchow in 10, Waren in 15, Röbel in 25 Minuten: Jabel liegt genau in der Mitte der schönsten kleinen Müritz-Städte – und ist dabei selbst das ruhigste Fleckchen von allen, direkt am See im Naturpark.
Nach jedem Städte-Ausflug kommen Sie hier nicht in ein Hotelzimmer zurück, sondern an Ihren eigenen Strand.
- 1,5 Std.
- von Berlin
- 2 Std.
- von Hamburg
- Direkt
- am Jabelschen See
Häufig gestellte Fragen zu Röbel, Malchow & Jabel
Weitere Fragen?
Hafenpromenade und Seebrücke entlangschlendern, die bunte Fachwerk-Altstadt und die Windmühle besichtigen, Kaffee mit Müritzblick trinken – und bei schlechtem Wetter in die Müritz-Therme mit Rutsche und Sauna.
Ja, besonders mit Kindern und an Regentagen: Sport- und Erlebnisbecken, Rutsche und Saunabereich liegen direkt am Müritzufer. Viele Familien planen die Therme fest als Schlechtwetter-Option ein.
Weil die komplette historische Altstadt auf einer Insel im Malchower See liegt – verbunden mit dem Festland über einen Damm und die berühmte Drehbrücke. Diese Lage macht Malchow deutschlandweit einzigartig.
In der Saison in der Regel stündlich, damit die Boote der Seenkette passieren können. Das Öffnen ist eine kleine Attraktion für sich – am besten mit einem Eis in der Hand vom Hafen aus beobachten.
Die Lage: direkt am Jabelschen See im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide, mit Kanal-Anschluss an Kölpinsee und Müritz-Seenkette. Ruhig und naturnah, aber trotzdem zentral zwischen Malchow und Waren – ein echter Geheimtipp.
Alle Orte liegen im Umkreis von rund 25 Kilometern um Müritz und Kölpinsee. Von Jabel aus erreichen Sie Malchow in 10, Waren in 15 und Röbel in 25 Minuten – perfekt für Tagesausflüge von einem festen Standort.
Malchow ja – es liegt direkt an der Seenkette, die Drehbrücke öffnet stündlich. Röbel erreichen Sie über die Müritz. Von Jabel aus starten Sie über den Kanal in den Kölpinsee und weiter ins Revier.
Malchow punktet mit Affenwald und Sommerrodelbahn, Röbel mit der Therme – und Jabel mit flachem Naturstrand, Spielplatz und Boots- und Radverleih direkt am Platz. Am besten: alle drei kombinieren.